Viele von uns LeiterInnen waren selber mal Wichtel, Pfadi, Caravelles und Ranger. Wir haben erlebt, wie sich junge Frauen und Männer mindestens einmal die Woche Zeit für uns genommen haben.
Bei Lagern gab es immer wieder durchmischte Gruppen, und schon lernte man auch als Caravelles Wichtel und Pfadis im Blick zu halten. Manche haben spätestens dann Lust bekommen, auch mal LeiterIn zu werden. Andere fanden vielleicht auch das "Leiter-dürfen-solange-aufbleiben-wie-sie-wollen"-Argument Grund genug, um sich für den Cadetkurs zu entscheiden.
Aber egal wie unser Weg verlaufen ist bis zur Diözesanversammlung, wo wir feierlich unsere LeiterInnenanerkennung bekommen haben: Am Ende waren wir alle froh, diesen Schritt gegangen zu sein.
LeiterIn sein heißt freiwillig und zuverlässig Verantwortung zu übernehmen.
Eigentlich liegt die ganze PSG auf den Schultern der ehrenamtlichen LeiterInnen. Doch zum Glück gibt es ja noch die Kinder und Jugendliche, die uns immer wieder den Rücken stärken, oder die Hauptamtlichen, die uns ein wenig Last abnehmen.
Wer sich als LeiterIn engagiert, arbeitet ehrenamtlich. Die meisten von uns leiten einmal pro Woche eine Gruppenstunde im Stamm. Mehrmals im Jahr gibt es ein Lager oder eine Fahrt, die von Leitern geleitet und vor allem organisiert wird. Und zu guter Letzt gibt es auch diverse andere Organisationsarbeiten, für die wir uns einsetzen.
Doch all diese Aufgaben können uns nicht abschrecken.
LeiterIn sein heißt auch gemeinsam Abenteuer erleben, Spaß haben und fürs Leben lernen.
Als LeiterIn ist man nie alleine. Alle Aufgaben werden im Team erledigt. Das heißt für manche von uns auch manchmal zurück schrauben. Man lernt in seiner LeiterInnenausbildung aber auch, später als LeiterIn immer wieder sich und seine Stärken im Team einzubringen und einander zu ergänzen. Eine Eigenschaft, die auch für den Beruf eine große Rolle spielt.
Und nicht nur für den Beruf, sondern fürs ganze Leben hat man die Chance, mit und von einander zu lernen. Dinge zu tun, die man noch nie getan hat. Über sich selbst hinaus zu wachsen.
Um uns mit anderen LeiterInnen abzusprechen, treffen wir uns regelmäßig in Leitungsrunden. Diese finden weitestgehend auf Stammesebene statt. Wir können dort besprechen, wie es in den einzelnen Altersstufen läuft und gemeinsam die nächste Aktion organisieren.
Auch unsere Diözesanversammlung (meistens nur DV genannt) ist eigentlich eine Art große Leitungsrunde. Hier werden Beschlüsse für den Diözesanverband gefasst. Wir bewählen diverse Posten und haben abends gemeinsam jede Menge Spaß. Ende des Jahres gibt es dann noch mal eine Diözesankonferenz (oder kurz DK). Bei dieser "Leitungsrunde" sind auch Cadets (also die Jugendlichen, die sich noch in der Ausbildung zur Leiterin bzw. zum Leiter befinden) willkommen. Hier besprechen wir in den Altersstufen, welche Aktionen wir nächstes Jahr durchführen und arbeiten meistens noch gemeinsam zu irgendeinem Thema.
LeiterIn sein heißt also ...
... gemeinsam PSG gestalten und erleben.
Wenn Du wissen möchtest, wie Du LeiterIn bei der PSG werden kannst, dann klick' Dich unter Pädagogik/Ausbildungskonzept ein.
