08.10.2016 - 16.10.2016

Pfadi-Werkwoche 2016

Eine pfadihafte Reise in den Zauberwald

Es ward, dass wir im Herbst einen ganz besonderen Besuch begrüßen durften. Eine Gruppe junger Pfadfinder trat ihre Reise durch unseren Zauberwald im Eifeldorf Krekel an. In den sieben Tagen, die ihre Reise währte, erlebten sie viel Neues und hatten viel Spaß. Ein jeder Bewohner des Waldes übernahm für einen Tag die Führung der Gruppe, prüfte sie und sorgte für ihr Wohl.

Der Kobold, ein gar lustiger Gefährte, machte die Pfadis nach ihrer Ankunft einander vertraut. Die Teilung der Gruppe in Gilden erfolgte, wider seiner Vorstellung, in kurzer Zeit. Des Abends dann wurden fremde Gegenstände aus Holz und leuchtendes Getier gefertigt.

Die Fee, welch ein guter Geist, schuf gemeinsam mit den Pfadis Gewerk, das zum Zaubern gebraucht wird. Sie führte die Gruppe des Nachts durch den Wald und zeigte ihnen aus der Ferne den dunklen Teil des Waldes, hielt sich doch davon fern.

Ein Vampir stellte die Pfadis vor ihre erste Prüfung. Sie mussten in einem geschwind ablaufenden Spiel ihr Geschick und Wissen beweisen. Alle Bewohner des Waldes bereiteten die Pfadis auf eine große Reise am folgenden Tage vor.

Im Auftrag ihrer Majestät, der Königin, wurden die Pfadis in alle Winde entsandt zu erkunden den Zauberwald. Auf dem Wege hatten sie allerlei verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Ihre Rückkehr war früher als erwartet, geschuldet durch Nässe und Kälte, doch eine warme Dusche alle Lebensgeister weckte. Des Abends ging es „Zum schmutz’gen Löffel“, einer Taverne nicht weit von der Lagerstätte. Nachdem alle ausreichend gestärkt waren, berichteten die Gilden der Königin von ihrer Reise.

Die Hexe belohnte die Pfadis für ihren Mut bei der Erkundung des Waldes, doch ein böser Zauberer raubte ihr ihren Hut und damit auch ihre Kräfte. Der Zauberer verwandelte einen Teil der Waldbewohner in ihre dunklen und bösen Ebenbilder und beeinträchtigte die Wahrnehmung der Pfadis; sie wurden teils blind, taub oder lahm. Die Pfadis mussten nun den Hut der Hexe finden, dass sie den Wald von diesem Fluch befreie. Abends wurde der Sieg über den bösen Zauberer mit einer Wegzeit gefeiert und ein Lagerfeuer bereitet.

Der weise Mann fand eine alte Sage, nach der die Pfadis nicht am Ende der Woche heimkehren könnten. Doch es gab eine Lösung: Ein alter Trank kehrt die Sage um. Dafür mussten die Pfadis die Rezeptur und alle benötigten Zutaten im Walde finden. Der weise Mann braute daraus eine Zauberschokolade, die es den Eltern ermöglichte ihre Kinder abholen zu können.

Zu Beginn eines jeden Tages verbrachten die Gilden Zeit gemeinsam und bereiteten ein Projekt vor. Am letzten Abend hatte jede Gilde die Gelegenheit ihr Projekt vorzustellen.

Der Abschied fiel den Pfadis, aber auch den Waldbewohnern sehr schwer. Wir erlebten in der Woche so manches Abenteuer und hatten viel Spaß gemeinsam.

Von Lars Göttgens (Stamm Knolle)

 
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